Dr. Andreas Rauh zum geschäftsführenden Gesellschafter der MIM-Deutschland GmbH bestellt.

Die in der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Dezember 2013 gegründete GmbH "MIM-Deutschland" (Management Institut für den Mittelstand) hat es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere Unternehmen der mittelständischen Industrie zu unterstützen.

MIM-Deutschland ist ein fach- und branchenübergreifender Expertenverbund für Unternehmer und Unternehmensberater der mittelständischen Industrie und bietet diesen insbesondere konzeptionelle und umsetzungsorientierte Leistungen an, die üblicherweise in mittelständischen Firmen nicht oder nur in geringen Maße vorgehalten werden bzw. vorgehalten werden können.

Mit seinem Netzwerk aus kompetenten, erfahrenen Beratern unterstützt MIM-Deutschland GmbH Führungsverantwortliche in mittelständischen Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

Die MIM-Deutschland GmbH ist im „TIZ“, dem Technologie und Innovationszentrum, in der Darmstädter Weststadt beheimatet und ist so nahe an den Kunden. Der Regierungsbezirk Darmstadt steht für nur 35% der hessischen Fläche, hier werden aber lt. Aussage der Frankfurter Rundschau vom 10.10.2013 71% des hessischen Bruttoinlandsprodukts von 66% der Beschäftigten erwirtschaftet.

Megatrends und Ihre Auswirkungen auf etablierte Industriebranchen.

Dieser Fragestellung widmete sich die Ringvorlesung von Dr. Andreas Rauh am 2. Dezember 2013 an der Europäischen Fachhochschule Rhein/Erft in Brühl.

Megatrends sind Entwicklungen, die über einen Zeitraum von 20-30 die Gesellschaft und das Consumer Verhalten und ganze Industrielandschaften massiv verändern können. Seitdem Jahr 1900 existieren 99% aller Industriebetriebe nicht mehr, weil sie zu spät oder gar nicht auf Entwicklungen von Megatrends reagiert haben.

In der Vorlesung von Dr. Andreas Rauh wurden die Ergebnisse der wichtigsten Megatrendstudien vorgestellt und wichtigsten Megatrends erläutert sowie deren Chancen und Risiken für etablierte Industrienationen dargestellt.

Die Chancen und Risiken wurden anhand bereits bekannter Beispiele aus 100 Jahren Industrie Geschichte vorgestellt mit den Studenten des Fachbereichs Industriemanagement lebhaft diskutiert.

Eines der eindrucksvollsten Beispiele, wie verändertes Kommunikationsverhalten zum Verlust der Marktführerschaft führen kann, wurde anhand der Entwicklung des Smart Phones vorgestellt, die Nokia beinahe die Existenz gekostet hat, weil das Management zu spät die Kombination von Telefon und Computer in einem Device erkannt hat.

Außerdem stellte Dr. Andreas Rauh 4 Kreativmethoden vor, mit der Industrieunternehmen simulieren können um festzustellen ob sie auf den jeweiligen Megatrend gut vorbereitet sind oder nicht.